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Fünf Tore in der ersten Hälfte, großer Kampf, ein gnadenloser Torjäger Gawrisch und nach Abpfiff fast ein Tumult: Der knappe Sieg der SF Johannisthal gegen den bisherigen Tabellenführer 1. FC Neukölln bot den Zuschauern wirklich alles -außer Langeweile.
Besonders in der ersten Halbzeit spielten beide Mannschaften mutig nach vorne, wobei Johannisthal vor dem Tor einfach abgezockter war.
Als mit dem Pausenpfiff A. Tahmaz zum Anschlusstreffer einschob, war für Spannung gesorgt. Im zweiten Durchgang war es dann über weite Strecken ein Spiel auf ein Tor, doch die Neuköllner konnten die dicht gestaffelte Abwehr der Gastgeber kaum überwinden. So boten sich den Gästen nur wenige Torgelegenheiten, was bei ihnen in zunehmendem Maße zur Unzufriedenheit führte. Sie konzentrierten sich mehr auf Schiedsrichter Steigert, der insgesamt souverän pfiff und meckerten meist völlig ohne Grund. Johannisthal hatte dadurch leichtes Spiel und konnte den knappen Vorsprung ohne allzu große Probleme über die Zeit bringen.
Im Spiel ereigneten sich leider auch zwei unerfreuliche Episoden. Auf Seiten der Johannisthaler verletzte sich Abwehrspieler Peters schwer am Arm und musste ausgewechselt werden. In der zweiten Halbzeit beleidigte zudem ein Johannisthaler Zuschauer einen Gästespieler. Nur mit Mühe konnte ein Tumult nach der Partie verhindert werden.