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Für die bereits als Absteiger in die Kreisliga A feststehende SG Stern Kaulsdorf war es eine mehr oder weniger bedeutungslose Paarung. Trotzdem wollte sie sich nicht dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung unterziehen und dem Berliner SV einen tollen Fight liefern.
Die ihrerseits noch um den Ligaverbleib kämpfenden Gäste hatten zunächst Orientierungsschwierigkeiten. Zuerst nahmen die BSV-Auswechselspieler auf der Heimbank Platz, anschließend vergaß Angreifer Schütte, wo das Tor stand, als er aus zehn Metern mutterseelenallein den ersten Riesen ausließ (1.). Der BSV war leicht überlegen, schlug daraus aber kein Kapital. Erst eine Standardsituation musste für den Führungstreffer herhalten.
Kaulsdorf war durchaus bemüht, den Wilmersdorfern Paroli zu bieten. Jedoch konnten einzig über Krügers rechte Seite Angriffe gefahren werden. Auch in der Defensive der Sterne machten sich erhebliche Defizite bemerkbar. Wiederum bestrafte Schütte diese aber nicht (40.). Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Hausherren verbessert. Ihre zehnminütige Angriffswelle brachte aber keinen Treffer. Stattdessen boten sich für den BSV stets Gelegenheiten, das Spiel zu entscheiden. Yalcin fehlten bei seinem Lattenschuss nur Zentimeter (60.). Darauffolgend verhinderte Hansen einen höheren Rückstand. Torchancen der Kategorie „Hundertprozentige" entschärfte der Stern-Torwart viermal bravourös. Beim 0:2 durch den schon entnervten Schütte war selbst er machtlos. Vorbildlich, dass die Sterne nicht aufsteckten und das Ehrentor erzielten.